Vollstreckungstitel verkaufen

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Was ist ein Vollstreckungstitel?

Bei einem Vollstreckungstitel handelt es sich um eine Urkunde, aus der sich ein Anspruch ergibt, der vollstreckt werden kann. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine Anordnung zur Zahlung handeln. Zudem ist er die Grundlage, um eine Zwangsvollstreckung durchzuführen. Vollstreckungstitel sind unter anderem Urteile, Beschlüsse oder auch ein Vollstreckungsbescheid. Die Zwangsvollstreckung dient dazu, eine ausstehende Forderung einzutreiben. Im Rahmen der Zwangsvollstreckung ist es möglich, bestimmte Gegenstände des Schuldners zu pfänden, um damit die Forderung beim Gläubiger auslösen zu können. Bevor ein Vollstreckungsbescheid erwirkt werden kann, ist jedoch ein Mahnverfahren erforderlich. Wenn das Mahnverfahren nicht zum gewünschten Erfolg führt, kann beim Amtsgericht ein Vollstreckungstitel beantragt werden. Sinnvoll ist es mit einem entsprechenden Schuldtitel einen Gerichtsvollzieher mit dem weiteren Verfahren zu beauftragen, da dieser dann auch die eventuell erforderliche Pfändung durchführen kann. Wichtig ist auch, dass der Vollstreckungstitel den Inhalt, die Art und den Umfang der Forderung exakt bezeichnet.

Kann man Vollstreckungstitel verkaufen?
 

Mehr Informationen für Verkäufer.

» So funktioniert's
Vollstreckungstitel verkaufen und Schuldtitel verkaufen ist grundsätzlich möglich. Soweit muss es jedoch gar nicht erst kommen, wenn man sich im Vorfeld für das Forderungen verkaufen entschließt. Es gibt bestimmte Unternehmen, die einen Ankauf von Vollstreckungstiteln, Schuldtiteln oder Forderungen vornehmen. Das können zum Beispiel Factoring-Unternehmen sein, die nur diese Aufgabe übernehmen oder auch Inkasso-Unternehmen, Rechtsanwälte oder auch Banken. Diese speziellen Unternehmen kaufen Forderungen in jedem Stadium, also auch dann, wenn bereits ein Titel vorhanden ist. Wissen muss man jedoch, dass die Gebühren beim Vollstreckungstitel verkaufen um einiges höher ist, als wenn man sich dazu entschließt, bereits eine Forderungsabtretung vorzunehmen. Die Unternehmen kaufen die entsprechenden Titel oder auch die Forderung mit dem Ausfallrisiko an, wenn es sich um das Standard-Factoring handelt. Das bedeutet, dass das komplette Risiko an das Unternehmen übergeht. Ist bereits ein Vollstreckungstitel vorhanden, ist das für ein Unternehmen nicht mehr so lukrativ, als wenn bereits die Forderung verkauft wird. Denn wenn erst mal ein Vollstreckungsbescheid vorliegt, kann die Zahlungsfähigkeit oder auch Zahlungswilligkeit des Schuldners in Frage gestellt werden und es ist mit erheblich mehr Aufwand verbunden, als wenn man bereits im Vorfeld über eine Forderungsabtretung nachdenkt. Dennoch ist das Verkaufen eines Vollstreckungstitels üblich und hat für den ehemaligen Schuldner durchaus einen Vorteil.

Wer kann Schuldtitel verkaufen?

Einen Schuldtitel verkaufen kann jeder, der einen Vertrag mit einem Kunden abgeschlossen hat. In der Regel handelt es sich dabei um Firmen. Die großen Firmen haben entsprechendes Personal, um alle erforderlichen Maßnahmen selbst durchzuführen und zu überwachen. Kleinere und auch mittelgroße Unternehmen haben diesen Background oftmals nicht und belasten sich durch die Außenstände finanziell und auch personell über Gebühr. So rechnet es sich für diese Größe von Firmen durchaus, einen Vollstreckungstitel zu verkaufen, zudem dann sofort die Zahlung von dem Factoring-Unternehmen geleistet wird und die Firma mit dem Geld wieder arbeiten kann. Andere Berufsgruppen, wie zum Beispiel freiberuflich Tätige, haben es da nicht so leicht. Sie können sich in einem solchen Fall lediglich direkt an ein Inkasso-Unternehmen wenden. Ein Vertrag ist also die Grundlage für die Möglichkeit einen Vollstreckungstitel zu verkaufen.

Welche Vollstreckungstitel kann man verkaufen?

Ein hoher Außenstand ist für Firmen immer ärgerlich. Das Geld steht nicht zur Verfügung. Unter Umständen ist dadurch die Liquidität beeinträchtigt, die Bonität wird schlechter und dringend erforderliche Investitionen können nicht in Angriff genommen werden. Das Mahnverfahren belastet die gesamte Firma in vielerlei Hinsicht. Wenn das außergerichtliche Mahnverfahren nicht gefruchtet hat, ist es somit sinnvoller, einen Vollstreckungstitel zu verkaufen, um keine weitere Arbeit mit der Angelegenheit zu haben. Vollstreckungstitel sind zum Beispiel Urteile und weitere gerichtliche Entscheidungen sowie Prozessvergleiche und vollstreckbare Urkunden. Bei Vollstreckungstiteln, die verkauft werden, handelt es sich jedoch in der Regel um Rechnungen, die nach dem außergerichtlichen Mahnverfahren und auch nach dem gerichtlichen Mahnverfahren nicht gezahlt worden sind. Vierzehn Tage nach Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens kann dann ein Titel beim zuständigen Amtsgericht erwirkt und die Zwangsvollstreckung kann vorgenommen werden.

Welche Vorteile bietet der Verkauf eines Vollstreckungstitels?
 
Der Verkauf eines Vollstreckungstitels bringt erhebliche Vorteile mit sich. Die Firma, die sich für den Verkauf entschieden hat, ist nach dem Verkauf sofort wieder liquide bzw. die Außenstände für die Rechnung bestehen nicht mehr. Die Bonität wird erhalten und für geplante Investitionen steht das nötige Geld zur Verfügung. Das Personal in einer kleinen oder mittelgroßen Firma, bei dem es sich in der Regel um Allrounder und nicht um auf das Vollstreckungswesen spezialisierte Mitarbeiter handelt, kann sich wieder den anderen Belangen der Firma widmen und ist nicht weiter durch diese Angelegenheit anderweitig gebunden. Wenn man sich zu einem Verkauf entschließt, stehen die Außenstände sofort zur Verfügung, wenn auch nicht in voller Höhe, da für den Verkauf eine Gebühr gezahlt werden muss. Diese Gebühr rechnet sich jedoch, da, wie bereits erwähnt, das Personal wieder Zeit für andere Dinge hat. Stellt man die Kosten eines Forderungs- oder Vollstreckungstitelverkaufs mit den Personalkosten und weiteren Kosten der Firma gegenüber, wird man feststellen, dass sich ein Verkauf von Forderungen oder Vollstreckungstiteln in jedem Fall lohnt. Zudem handelt es sich immer um eine unangenehme Angelegenheit, sich um eine Forderung zu kümmern, wenn bereits das gerichtliche Mahnverfahren erfolgt ist. Mit Debitos können sich Unternehmen diese Arbeit ersparen und ihre Vollstreckungstitel direkt verkaufen.

Was empfiehlt Debitos?

Debitos empfiehlt, Forderungen, Schuldtitel oder Vollstreckungstitel auf der Plattform von Debitos zum Verkauf anzubieten. Diese Plattform ist die erste in Deutschland, die sowohl Verkäufern als auch Käufern ein Zusammentreffen ermöglicht. Käufer können hier nachschauen, was sie gerne kaufen möchten und Verkäufer können alle Forderungen, egal in welcher Phase, dort einstellen. Das kann zum Festpreis oder auch zum Auktionspreis ab 1 Euro erfolgen. Je interessanter das Angebot des Verkäufers ist, desto eher findet sich natürlich auch ein Käufer. Es gibt nur bestimmte Käufer, die auf dem Debitos-Portal zugelassen werden. Das sind zum einen Factoring-Unternehmen und Inkasso-Unternehmen und zum anderen Banken und Rechtsanwälte. Natürlich wird die Dienstleistung von Debitos nicht ganz umsonst zur Verfügung gestellt. Debitos erhebt für die Möglichkeit, die Forderungen zu verkaufen, Gebühren. Diese sind relativ gering, sodass es sich lohnt, sich zu registrieren und Forderungen auf diese Art und Weise abzutreten. Die Gebühren werden zudem nur fällig, wenn der Verkauf erfolgreich abgeschlossen werden konnte. 1 % fallen an, wenn die Forderung erst in Kürze fällig ist oder vor kurzer Zeit fällig geworden ist. Besteht bereits ein Schuldtitel oder ist das Gerichtsverfahren schon eingeleitet, betragen diese Gebühren 9% des Verkaufserlöses zusammen mit festen Gebühren in Höhe von 15 €. Die Mitarbeiter von Debitos stehen für Fragen und Informationen zu Verfügung. Der Kontakt kann sowohl telefonisch, per Chat oder auch per E-Mail aufgenommen werden.